„Sozialpolitik will mit warmen Herzen, aber mit kühlem Verstande betrieben sein.“
Der Anfang war im Krieg. Das gilt jedenfalls für die Gründung des Reichsarbeitsministeriums. Und am Ende des Ersten Weltkriegs, der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, der freilich andere Katastrophen, insbesondere der deutsch-französische Krieg von 1870/71, vorangingen, stand die Novemberrevolution, deren Resultate am 13. Februar 1919 zur nominellen Gründung des Ministeriums führten. Eine umfassende Studie über die folgenden knapp drei Jahrzehnte der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums hat Rüdiger Hachtmann vorgelegt, deren Grundlinien im Folgenden dargestellt werden.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2199-7349.2024.04.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2199-7349 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2024 |
| Veröffentlicht: | 2024-04-10 |