| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2199-7349 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-04-30 |
+++ DGUV: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhöhen Deutschlands Krisenfestigkeit +++ DGUV: Suchtmittelprävention bei der Arbeit ist weiterhin wichtig +++ TÜV Verband: Zwei Jahre Cannabis-Legalisierung +++ Institut ASER: Datenbasierte Prävention mit KomNet +++
Der für den Deutschen Bundestag und den Bundesrat erstellte aktuelle Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2024“ (kurz: SuGA 2024) zeigt, dass der Arbeitsschutz weiterhin Erfolge verzeichnet: Die Zahlen der meldepflichtigen und tödlichen Arbeitsunfälle sind rückläufig und erreichen historisch niedrige Werte.
Basisarbeit (auch „Einfacharbeit“ oder „Helfertätigkeit“) beschreibt Tätigkeiten, bei denen eine praktische Einweisung direkt am Arbeitsplatz ausreichend ist. Basisarbeit findet häufig unter ungünstigen Bedingungen statt und erfordert eine hohe Belastbarkeit. Fast 20 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland sind Basisarbeitende, vor allem in der Reinigung, im Lager, in der Paketzustellung oder in der Pflege. Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sollten an diese Zielgruppe angepasst werden, um ihre Gesundheit langfristig zu erhalten.
Die aktualisierte Technische Regel zur Betriebssicherheit „Gefährdungen an der Schnittstelle Mensch – Arbeitsmittel – physische und psychische Faktoren“ (TRBS 1151) ersetzt die bisherige Fassung vom März 2015. Dabei setzt sie weiterhin Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zur sicheren gesundheitsgerechten Benutzung von Arbeitsmitteln, insbesondere die Gestaltung der Schnittstelle zum Menschen (§ 6 Abs. 1 BetrSichV), um. Sie berücksichtigt dabei den Ansatz der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zur Betrachtung der psychischen Belastungsfaktoren.
Die Digitalisierung hat in den vergangenen Jahrzehnten die Arbeitswelt verändert. Der Beitrag zeigt auf, wie die fortgesetzte Automatisierung von Tätigkeiten und die zunehmende Anwendung von Systemen Künstlicher Intelligenz (KI) die arbeitsbedingte Belastungssituation der Beschäftigten beeinflusst und hieraus resultierende Gefährdungen sich sowohl verstärken als auch minimiert werden können. Aus der Perspektive der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes werden typische Belastungen sowie Gefährdungen der physischen und psychischen Gesundheit dargestellt.
Künstliche Intelligenz (KI) findet zunehmend Einsatz in Maschinen, Anlagen und sicherheitsrelevanten Arbeitsmitteln. Doch mit den neuen Möglichkeiten entstehen auch neue Anforderungen an Unternehmen, Betreiber, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und weitere Akteure des Arbeitsschutzes. Der Entwurf einer Empfehlung für Betriebssicherheit zeigt, wie KI-Systeme im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung bewertet und sicher betrieben werden können. Der Beitrag beleuchtet technische Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Herausforderungen für den sicheren Einsatz von KI in der betrieblichen Praxis.
Wie das Bayerische Verwaltungsgericht München einen Baustopp verhängt und einem uneinsichtigen Geschäftsführer das Erfordernis der Gefährdungsbeurteilung, des Gefahrstoffverzeichnisses und des Sachkundenachweises gemäß TRGS 519 erklärt.
LSG Baden-Württemberg, Urt. v. 14.11.2025, Az. L 8 U 3211/23 ZVW
Posttraumatische Belastungsstörung eines Rettungssanitäters ist als Berufskrankheit anzuerkennen
AG Steinfurt, Urt. v. 26.01.2026, Az. 23 Ds 63/25 (30 Js 30/23)
Fahrlässige Tötung durch Unterlassen bei fehlerhafter Arbeitsschutzorganisation
Der Trend zu Homeoffice, eine entstehende Plattformökonomie mit neuen Formen der Dienstleitungen, Fachkräfteengpässe in vielen Branchen und zunehmende Klimawandelfolgen sind nur einige Beispiele für Veränderungsprozesse, die neue Anforderungen an sichere und gesunde Arbeitsgestaltung stellen. Hier setzt das Programm ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) an.
Industrieschutzhelme für Träger von Cochlea-Implantaten. Cochlea-Implantate kommen bei Menschen mit schwerer bis hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit zum Einsatz und ermöglichen, dass die aufgrund geschädigter Haarzellen in der Cochlea fehlenden Nervenimpulse durch künstlich erzeugte Nervenimpulse ersetzt werden. Die künstlichen Nervenimpulse entstehen über einen außenliegenden Audio-Prozessor, der Schallwellen der Umgebung aufnimmt und sie über eine Spule an das Cochlea-Implantat übermittelt.
+++ Wer ist für die Bereitstellung der Ersthelfer in einem Betrieb mit vielen Leiharbeitnehmern zuständig (Dialog Nr. 6.641)? +++ Müssen Sicherheitsbeauftragte abbestellt werden, wenn Abteilungen aufgelöst werden (Dialog Nr. 13.033)? +++ Wie kann ein Unternehmen Sonntagsarbeit beantragen (Dialog Nr. 623)? +++ Aktualisierung des IFA-Handbuchs: Mechanische Gefährdungen an Maschinen +++ BGHW stellt Medienshop mit über
1.300 Arbeitsschutzmedien vor +++ Initiative Gesundheit und Arbeit (iga): Gesunde und sichere Arbeit macht Unternehmen attraktiver +++ ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) – Im Fokus: Die Gebäudereinigungsbranche +++
+++ Kübler Shirts: Next Generation +++ Neue Filteranlage für brennbare und explosionsfähige Stäube +++ Neue Orientierung für Arbeitgeber: International SOS aktualisiert globale Länderliste zur arbeitsmedizinischen Vorsorge +++
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